21 ten Verheißungen den Orden, aber auch, nach geſchloſſenem Frieden, als Auslaͤnder, ſeine Ent⸗ laſſung, mit der Vertroͤſtung auf baldmöglichſte anderweitige Anſtellung.
Dieß ungefaͤhr, nur mit weit hinter der Wahrheit zuruͤckbleibender Beſcheidenheit, er⸗ zählte der Lieutenant; aber nun ſollte auch Lott⸗ chen von der 3 wiſchenzeit, von Bewahrung ihres Schwurs auf Leben und Tod, Rede und Antwort geben; 1*
Das arme Midchen war eine viel zu un⸗ geubte Suͤnderinn, als daß das Andenken an ihr, doch hoͤchſtens nur etwas leichtſinniges Betragen in der Stadt, ſie nicht in die groͤßte Verlegen⸗ heit verſetzt haͤtte. Sie erzaͤhlte nicht ohne Stocken, daß ſie und Jettchen von der Kriegsrä⸗ thinn erzogen worden wären; daß ſie im Hauſe* der Tante mancherley Perſonen geſehen; daß un⸗ ter dieſen auch die Rachbarn des Forſthauſes, der Oberforſtmeiſter und Faͤhnrich von Rothenbucha, ſich befunden hätten, und wuͤrde dem auf alles ſcharf Acht habenden Geliebten doch ziemlich entwiſcht ſeyn, haͤtte ſich nicht am Schluſſe des etwas verwickelten Berichtes Jacob, der Reit⸗ knecht der beyden Junker, ſehen laſſen, der ſpio⸗ nirend einige Mahle um das Fovſthaus ritt.
„Was will der Menſch?*— fragte Buchen verwundert, erwartete aber nicht Lottchens Ant⸗
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