Teil eines Werkes 
1. Theil (1815) Ausgewählte Erzählungen
Entstehung
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oder geringere Ausſteuer.

11 echeben; die Haushälterinn mußte uͤber Hals, uber Kopf, Kleider und“ Wäſche in voͤlligen Stand ſetzen, und fort ging es nach dem ſchoͤ⸗ k

Roch war der Hberforſter, den die Stadt anekelte, in ſein vun faſt ganz wuͤſtes Wald⸗ haus kaum zuruͤck, als nicht bloß das leichtſin⸗ nige Jettchen, ſondern auch das tieffuͤhlende, ihres Philipps oft mit ſtillen Thraͤnen denkende Lottchen, den neuen Aufenthalt nie wieder mit einem andern zu vertauſchen wuͤnſchte. Die reiche Tante, welche an den huͤbſchen friſchen Maͤdchen, ihre etwas kleinſtädtiſchen Manieren abgerechnet, großen Gefallen fand, hatte in ihrer frühen Ju⸗ gend dem reichen, aber bejahrten Kriegsrathe B. ihre Hend geben muͤſſen, und nach deſſen Tode ßch ſelbſt angelobt, ihre Freyheit nie wieder ei⸗

nem Manne zu unterwerfen, ſondern das ererbte Vermogen auf die anſtändigſte Weiſe, nach eige⸗

ner Willkuͤhr, zu genießen. Sie nahm daher von Zeit zu Zeit eins oder zwey arme Maͤdchen zu ſich, ließ dieſe in der Muſik, im Tanzen, und in andern Kenntniſſen unterrichten, beſuchte in ihrer Begleitung Concerte, Theater, Bälle und andere öffentliche Geſellſchaften, und gab ihnen, wenn ſich eine annehmliche Partie fuͤr ſie fand,

nach Maß gabe ihrer Auffuͤhrung, eine