Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Hundertneunter Brief.

Not den n Ange la

Breiſach, im Mai 18**

Nur zu reich, Comteſſe, belohnen Sie den Mann, der einſt gewürdiget war, Ihre Fähigkeiten zu lei⸗ ten, mit dem ſchönen Ertrag derſelben! Ich habe mit Stolz den Vorzug empfunden, den Sie mir durch die Mittheilung Ihrer eigenthümlichſten Schätze, Ihrer ſchönen Gedanken und Empfindun⸗ gen gaben, und werde dieſe, wie das Andenken an die liebliche Geberin ſelbſt, ſtets treu und hei⸗ lig zu bewahren wiſſen! Die erſten Verſe der Zueignung gehören, wie ich hoffe, dem höchſten Weſen an, das ſich Ihnen durch die Gewährung der ſchönſten Gaben ſo vorzüglich gütig bewieſen hat. So betrachtet, ſind ſie Ihres kindlichergebe⸗ nen Herzens ganz würdig, wie ſie, anders erklärt, eine, wenn auch aus dem ſchönſten Gefühl