Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1831)
Entstehung
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gehören durfte, nie gehört hätte, auch wenn ſie nicht nach Breiſach gekommen wäre! Gott ſegne das gute Mädchen, das zu dem häuslichen Glück meines edeln Freundes ſo viel beiträgt! Gott ſegne ſie! Ich will ſie täglich in mein Gebet ſchließen, weil ich mich in Gedanken an ihr ver⸗ gangen habe, und es nicht anders gut zu machen weiß. O, er wird mich nicht vergeſſen, ich werde ihm werth bleiben, auch wenn er Thereſens Tu⸗ genden immer höher achten lernt! Der Freund meiner Seele iſt beſtändig in ſeinen Grundſätzen, wie in ſeinem Gefühl! Was mir einmal gehört hat, bleibt mir in alle Ewigkeit! O, des tröſten⸗ den, ſchönen, erhebenden Gedankens! Breitete die Bangigkeit, die ich nach ſeinem Umgang em⸗ pfinde, nicht einen trüben Schleier über Alles, was mich umgibt, ich könnte wohl ſagen, es ge⸗ fiele mir hier beſſer wie ſonſt. Die vielen, mir oft ſo läſtigen Aſſembleen, wo mich der Zwang ewiger langer Weile marterte, haben andern Ver⸗ gnügungen Platz gemacht, die mir beſſer zuſagen. Es werden täglich Parthien in die Umgegend ge⸗ macht; einige nahegelegene in engliſchem Geſchmack angelegte Gärten, ſind jetzt der Sammelplatz der ſchönen Welt; hier herrſcht Muſik und Tanz, und man kann, wenn man eine theilnehmende Seele hot, auch einen Kummer im Herzen, im Gefühl