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Gaſt über die Geſellſchaft übt.— In ſeiner Nähe fühle ich noch einmal was ich war, und was ich ſein könnte, wäre meinem Gemüthe eine andere Nahrung gereicht!— Ich lebe wieder auf, und fühle dies mit Wehmuth, und nicht ohne Demü⸗ thigung für mein ſtolzes Herz!— Aber fürchte Du nichts!— Noch iſt der Einfluß dieſes Um⸗ gangs ein wohlthuender für mich; ich geneſe all⸗ mählig von dem Stumpfſinn, der ſich ſo lange meines Geiſtes bemächtiget, ich erblicke das Leben um mich her in einer befreundetern Geſtalt, und fühle eine Fähigkeit in mir erwachen, die ich für immer verloren meinte, die Fähigkeit glücklich zu ſein. Glücklich!— O, meine Schweſter, wie lange wird dieſer Traum von Glück mir be⸗ ſchieden ſein?— Iſt Er es, der ihn erweckte, der ihn hält,— ſo wird er mit ihm auch dahingehen; — und ach, er ſcheidet ſo bald!—
Doch warum ſich die Gegenwart verkümmern! — Noch dürfen wir uns ja der Einwirkung des reichſten, heiterſten Lebens erfreuen,— noch ſind ſie ja mein die Kränze der ſtillen, ehrerbietigen Huldigung, die ſo viele mir beneiden, und die frei, ungeſucht mir allein geſpendet werden.
Doch wohin verirrt ſich mein Gefühl!— Vergib, und zürne mir nicht! Ach, nicht zum Herrn unſers Empfindens, nur zum Herrn unſers
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