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einen zufriedenen Blick für mich, wenn ſeine Tafel nach Wunſche beſetzt, ſeine Spielparthie ihm ge⸗ wiß, und ſeine Gemahlin bei beiden ſichtbar war. Das wie kam weniger in Betrachtung. Ich habe oft im Stillen einen mitleidigen Blick auf meine einſinkende Geſtalt geworfen, wenn ich bei meinem Spiegel vorbeiſchritt, und eine Thräne ertappte, die der Gedanke gebar, aus dem Leben zu ſchei⸗ den, ohne das Glück, von dem ich einſt geträumt, gefunden zu haben.— Und doch war es auf Er⸗ den, war auch vielleicht für mich da, nur daß ich in unſeliger Verblendung meinem Schickſal vor⸗ griff, und mich ſelbſt um Glück und Hoffnung be⸗ trog.— Du weißt, wie lange ich in den dürren Sandſteppen der Alltäglichkeit umherirre, wie oft ich zurückkehrte aus dieſer Wüſte, ermüdet an Kör⸗ per und Geiſt.— Selten, ach ſo ſelten ſind die Erſcheinungen, die unſerm innern Leben befreundet begegnen;— und wenn ſie auftreten, warum brin⸗ gen ſie uns immer Freuden und Schmerzen zu⸗ gleich?—
Seit kurzem iſt Rittmeiſter P. in der Reſi⸗ denz; ein Mann gleich ausgezeichnet an Geiſt wie an Tiefe des Gefühls und Anmuth des Umgangs. Er iſt viel in unſerm Hauſe, und ſucht gern mei⸗ ne Unterhaltung, während mein Gemahl ſich des heiteren Einfluſſes erfreut, den ſein liebenswürdiger


