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in der That ſo hervorſtrahlende Erſcheinung, daß es mich nicht wundert, daß der Beifall, deſſen ſie ſich erfreuen darf, ſo allgemein iſt, daß jeder mit Entzücken von ihr ſpricht. Sie tanzte wenig, und unterhielt ſich viel mit dem Grafen Malvi, was mich verdroß, weil ich ihm, Deinem Urtheil zufvl⸗ ge, dieſes Vorzugs nicht würdig glaube.— Er war es auch, der ſie zum Wogen begleitete, und von der Baroneſſe, wie ich genau hörte, die Er⸗ laubniß erhielt, ihr den andern Morgen aufwarten zu dürfen.— Ich ſprach darüber mit Bören, er lächelte und meinte, eine Ball⸗Connaiſſance ſei wohl nie mit einem ernſteren Verhältniß zu ver⸗ wechſeln;— überdies ſei es ja bekannt, daß Graf Ordeck an Verdienſten bei weitem dem Grafen Malvi überlegen, und folglich unter dieſen beiden Bewerbern der begünſtigteſte ſeis— ich wußte durch Dich, wie wenig dieſe Gunſt zu bedeuten hatte,— und mußte, wenn ich meinen Augen trauen wollte, unſtreitig jenen für vorgezogen halten. Ich brachte den fatalen Gedanken nicht aus dem Sinn, und nahm, als ich zu Hauſe kam, noch einmal Deinen Brief zur Hand, um mich von der Unmöglichkeit eines ſolchen Mißgriffs zu über⸗ zeugen.—
Du haſt mir ſchon oft von Angela's pveti⸗ ſchem, leicht empfüänglichen Gemüth erzählt, und
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