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an ſeinen Buſen. Er fuhr fort, recht mild und freundlich zu mir zu ſprechen, und mir, ſeinen Begriffen von Glück gemäß, die Zukunft in dem goldenſten Licht vor Augen zu führen. Ich hörte ihm mit einem ſeltſamen Wohlbehagen zu; mir war, als läge ich wieder, wie damals, als ich als kleines Mädchen in Ihre Anſtalt gebracht wurde, an Nordens Bruſt, und hörte ſeine ſanften beru⸗ higenden Worte, mit denen er meine Leiden be⸗ ſprach, und einen unvergeßlich ſeligen Frie den in meine Bruſt ſenkte. Dieſe Vorſtellung begleitete mich den ganzen Weg; meine Einbildungskraft war ſo lebendig, daß ich wirklich den Ton ſeiner Stim⸗ me zu vernehmen glaubte, und mitten im Schmerz eine Art ſüßen unausſprechlichen Genuſſes empfand. Ordeck kam mehreremale an unſern Wagen; er war ſo beſorgt, ſo brüderlich gütig gegen mich, daß ich ihm meinen Dank nicht verſagen konnte. Als wir ſpät Abends in der Reſidenz ankamen, erfuhren wir, daß dir Baronin nicht zu Hauſe ſei; wir fan⸗ den ihre Zimmer indeß zu unſerer Aufnahme be⸗ reit, und gewannen dadurch Muße, uns von der Ermüdung der Reiſe zu erholen. Mir war es ſehr lieb, daß ich mich ſogleich zur Ruhe begeben konnte, mein Kopf war betäubt und ſchmerzte mich ſehr; ich nahm von meinem Vater eine zärtliche gute Nacht, und gelobte mir im Herzen, ihm nie ent⸗


