Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1831)
Entstehung
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Graf Ordeck, der uns in die Reſidenz beglei⸗ tete, unterſtützte mich, als ich das Zimmer verließ, das ich ſo lange nicht mehr betreten ſollte. Er geleitete mich ſchweigend zum Wagen, wohin Nor⸗ den uns folgte. Dieſer hielt, als ich einſteigen wollte, mich noch einen Augenblick zurück, drückte mit einem ernſten Blick auf uns⸗ unſere Hände vereint an ſeine Bruſt, und eilte dann, ein ſchnel⸗ les Lebewohl uns zurufend, mit raſchen Schritten davvn.

Ordeck warf ſich, meinen Schmerz ehrend, den Platz in unſerem Wagen ausſchlagend, in den ſeinen, und ſo rollten die Wagen hinter einander mit dumpfem Geraſſel über den Hofraum, wo ich noch viele von den guten Leuten harren ſah, mir ein herzliches Lebewohl zuzurufen.

Mein Vater warf, als er den Krampf be⸗ merkte, der noch immer in meiner Bruſt fortarbei⸗ tete, einen unruhigen Blick auf mich. Er glaubte, die kühle Morgenluft ſei die Urſache dieſes Uebels, und warf mir ſeinen Mantel um. Ich ließ es ruhig geſchehen, und bemühte mich, ihn dankbar anzulächeln. Mein Kind, meine gute verſtändige

Angela! ſagte er, mich an ſeine Bruſt ziehend, nicht wahr, Du weißt, daß Dein Vater Dich lieb hat, und nur Dein Glück will? Ich reichte ihm bejahend die Hand, und lehnte mein Haupt