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hältniſſe des Lebens?“— Ich reichte ihm die Hand darauf, ich erheiterte mich durch den Gedan⸗ ken, daß es doch ein Band gab, welches er aner⸗ kennen wollte. Ich gewann wieder Muth zu ſpre⸗ chen, ich gelobte ihm alles zu thun, was er wollte, ich verſprach, meinem Vater Frende zu machen, ſo weit es in meinen Kräften ſtehe. Er verließ mich hierauf ſehr zufrieden, und gab mir Zeit, ſeine Selbſtverläugnung, ſeine Standhaftigkeit zu be⸗ wundern!— O gewiß, er liebt mich,— Richar⸗ dis! Wenn auch nicht ganz ſo, wie ich ihn liebe, aber doch ſo edel und uneigennützig, wie es ſein Herz bei der Strenge ſeines Charakters vermag.
Ich gehe, ſeitdem mir mein Vater von der Abreiſe geſagt hat, wie im Traume umher;— ich möchte überall ihn nur ſehen und hören,— und immer nur das unternehmen, was auf ihn einigen Bezug hat;— ich ſtehe ſehr zeitig auf, um an meiner Sammlung zu arbeiten,— damit ich ſie ihm noch hier zuzuſtellen vermag:— kommt aber die Stunde, wo ich ſeinen Beſuch erwarten kann, — ſo vermag ich nicht mehr meine Gedanken zu ordnen, ich irre dann von einem Fenſter zum an⸗ dern, verſuche zu arbeiten,— und thue doch nichts, als daß ich ihm in Gedanken entgegengehe, oder mich in meiner Seele mit ihm unterhalte.—


