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gekleidet, trug mehrere Orden, und ſprach mit ei⸗ nigen ſehr vornehmen Herren, mit einer Freimi⸗ thigkeit, die mich herzlich freute.
Ich erfuhr ſpäter, er habe ſich von einem Obriſten, mit dem er vom letzten Feldzuge her be⸗ kannt ſei, der Fürſtin vorſtellen laſſen,— habe ihr durch ſein vriginelles Weſen gefallen, und ſei von ihr aufgefordert worden, dem Feſt des Abends beizuwohnen. Ich beſann mich, daß ich der Für⸗ ſtin bereits von Ordeck erzählt hatte, und wurde ſpäter durch das, was ſie mir ſagte, in meiner Vermuthung beſtätiget, ſie habe mich durch die Gegenwart des Grafen auf eine angenehme Art zu überraſchen gedacht.— Ich wurde den Abend viel zum Tanzen genöthigt; es war der zweite Ball, dem ich beiwohnte, und ich daher ſchon mit mehreren der anweſenden Herren bekannt;— Graf Malvi war artiger als je gegen mich, er forderte mich vft auf,— und war Schuld, daß ich dem guten Ordeck mehrmals den begehrten Tanz abſchlagen mußte. Ich glaubte dieſem daher eine freundliche Aufmerkſamkeit ſchuldig zu ſein,— und zog ihn, unter dem Vorwand ausruhen zu wollen, in's Geſpräch, um mir von ihm recht viel erzählen zu laſſen. Graf Malvi mochte dies wohl für un⸗ ſchicklich finden, denn er ging einigemal mit einem recht ſatyriſchen Geſicht an uns vorüber, und woll⸗


