Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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großen Welt aufmerkſam zu machen. Er hat in ſeinen frühern Jahren viel unter Menſchen ge⸗

lebt, und daher einen reichen Schatz von Erfah⸗

rungen aller Art geſammelt. Seine Anſichten ſind daher auf Wahrheiten gegründet, ſeine Lehren über⸗ zeugend, und ſeine Menſchenkenntniß(wie mein Vater mich verſichert) richtig, und von Gryßem Umfange.

Wir waren unter dieſer Unterredung heiter und lebhaft geworden, und hatten darüber das Peinliche dieſer Stunde vergeſſen. Sie war um, ehe ich's glaubte. Norden ſtand mit großer Eil⸗ fertigkeit auf, und nahm einen kurzen, aber herz⸗ lichen Abſchied von mir. Die Schnelle, mit der er aufbrach, betäubte mich; ich hatte ihm noch ſo viel zu ſagen, und vermochte nicht, ein Wort her⸗ vorzubringen. Ich ſtand noch ſtarr auf meinem Platz, als er aus der Thüre war, und brach in

bittere Thränen aus, daß mir fortan alle Gelegen⸗

heit genommen ſei, ihm ein wärmeres Lebewohl zu ſagen. Ich ſprang die Treppe hinunter, ich flog vor die Thür, er war nicht mehr zu ſehen. Jetzt erſt brach der Schmerz aus meiner Seele hervor, ich floh' aus dem Angeſicht meines Vaters, um meinen kindiſchen Kleinmuth zu verbergen. Aufgelöſ't von Betrübniß und Thränen ſaß ich in meinem Cabinet, und ſtarrte in die Ferne hinaus.

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