Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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nahen Verluſt täuſchen, und das ſchöne Verhältniß des Lehrers zu ſeiner Schülerin noch einmal wie⸗ derkehren, ehe es die Zeit zerſtört und begräbt! Sie vergeſſen, Herr Superintendent, er⸗ wiederte ich,daß ich der Zeit nie die Gewalt einräumen werde, die Sie befürchten! Auch hoffe ich, ſetzte ich ſchüchterner hiuzu:daß Sie mir die gütige Sorgfalt nicht entziehen werden, deren ich mich bisher erfreuen durfte! Sie haben mich in der That verwöhnt! Ich möchte mich ſchwerer darein finden, als Sie glauben! Er ſah mich liebevoll an:Sie ſelbſt, Comteſſe, werden über die Dauer dieſes Verhältniſſes beſtimmen, Sie nur allein! Ich freue mich, Ihnen bisweilen in den ſchriftlichen Verſicherungen meiner Hochachtung be⸗ gegnen zu dürfen, und werde in den Beweiſen Ihres Andenkens die ſchönſte Freude meiner Ein⸗ ſamkeit finden!

Das WortEinſamkeit fiel meinem Vater auf, er machte Norden einen zärtlichen Vorwurf hierüber, und fügte hinzu: er fürchte nicht, daß er mit der Gefälligkeit, die er ihm durch den mir ertheilten Unterricht erwieſen, ſich jeder Pflicht gegen ihn entbunden glaube! Norden entſchul⸗ digte ſich auf eine beſcheidene Weiſe, und begann nun, indem er neben mir Platz nahm, mich ge⸗ ſprächsweiſe auf einige Klippen des Lebens in der