Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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als wäre ſein Triumph der meine; ich hatte ein neues Recht, ihm meine Liebe, meine Verehrung zu weihen. Reich wie eine Königin kehrte ich zu meinem Vater zurück, der von meinem freudeglän⸗ zenden Antlitz entzückt, mich in der Hoffnung an ſeine Bruſt nahm, ich habe nun endlich jedes Ban⸗ gen überwunden, und den Vortheil meiner bevor⸗ ſtehenden Veränderung erkannt. Ich widerſprach ihm nicht, ich war ja ſo glücklich, wie hätte ich das Glück meines Vaters ſtören können?

Gleich nach Tiſche kam Norden. Er entſchul⸗ digte ſich, daß er uns ſo zeitig aufwarten müſſe, ein nothwendiges Geſchäft erlaube ihm aber nur dieſe einzige Stunde. In ſeiner Haltung lag eine Würde, eine Hoheit, die nur aus einer Seele, wie die ſeine, hervorgehen kann. Ich betrachtete, während er mit dem Vater ſprach, mit ſtiller Ehr⸗ furcht die edle Geſtalt, die meinen Augen fortan binnen ſo langer Zeit nicht mehr begegnen ſollte. Ein tiefer Seufzer wollte eben aus meiner Bruſt ſteigen, als er mich mit ernſter Freundlichkeit an⸗ ſprach.Ich höre, begann er,daß Ihre Ab⸗ reiſe, Cymteſſe, auf den morgenden Tag feſtgeſetzt iſt! Ich verliere durch eine unvorhergeſehene Dienſtreiſe nun noch die wenigen Stunden, die mir von Werth ſein mußten! Laſſen Sie mich wenigſtens in dieſen Augenblicken mich über meinen