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kann ich nun freilich nicht helfen! Wie der Sän⸗ ger, ſo das Spiel. Warum forderten Sie mich heute auf, zu ſingen? Das war die Strafe!“— Denſelben Abend übte er dieſelbe Wuth an ſei⸗ nem Pferde aus, als er uns verließ. Er warf es bald rechts bald links herum, ließ es kerzengrad ſtehen, und ſpornte es dann ſo grauſam, daß es mit der Schnelle eines Pfeils über Hecken und Gräben mit ihm dahinflog.
O! er iſt ein ſehr heftiger Menſch, und hat zu Zeiten ſogar etwas Furchtbares. Er drückt mir oft(wenn er Abſchied nimmt) die Hand ſo krampf⸗ haft, daß ich ſchreien möchte, dabei ſagt er die freundlichſten Worte, als wären dies nur alles Zeichen ſeiner aufrichtigſten Ehrerbietung. Wenn dies die Sprache ſeiner Freundſchaft iſt, wie mag die ſeines Unwillens ſein?— Und doch hat er auch wieder ſo vieles Gute, daß man ihm gar nicht bös werden kann, und das vielleicht gerade um ſeiner rauhen Natur willen, doppelt erfreut, wie wir eine Blume mehr ſchätzen, die wir auf ſchrof⸗ fem Felſen finden, als die, ſo wir vhne Mühe am Wege pflücken konnten.
Norden muß den wilden Jüngling trotz ſeiner Eigenheiten dennoch lieb haben. Er ſprach geſtern viel zu ſeinem Lobe, als Ordeck fort war, und er mit mir im Garten auf und niederging. O! die⸗


