Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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ſchwebenden Accord, ein theueres Eigenthum aus meiner Bruſt genommen. Rorden, der mit uns war, ſah mich einigemal forſchend an. Ich glaub⸗ te auf ſeinem Geſicht einen Schatten zu entdecken, der mehr Unmuth als Beſorgniß verrieth, und be⸗ merkte dabei, daß er, ſo vft mein Blick ihm be⸗ gegnete, das vorige Geſpräch raſch fortſetzend, ſich zu meinem Vater wandte. Ordeck war theilneh⸗ mender als er, und das betrübte mich! Hat Nor⸗ den ſeine freundliche Sorgfalt mit meinen Lehrſtun⸗ den zugleich aufgehoben? War dies Alles nur ei⸗ ne gefällige Dienſtleiſtung, die auf die Bitte mei⸗ nes Vaters geſchah? Mir ſchauerte vor dem Gedanken, allein auf einer Höhe zu ſtehen, die ich ohne ſeine Hand nie erſtiegen, die ich ohne ſeinen Beiſtand nie behaupten könnte! Die Ahnung eines ſolchen Verlaſſenſeins machte meine Thränen von Neuem ſtrömen. Ich verbarg mein Geſicht in mein Tuch, und gab einen leichten Schwindel vor, der mir, da ich noch keine Woſſerfahrt gemacht hatte, wohl geglaubt werden konnte. Endlich lan⸗ deten wir an dem buſchigten Ufer. Eine Allee lief von dem Platz, wo wir ausſtiegen, ſchnurgera⸗ de auf eine kleine Schilfhütte zu, die von einigen hohen Bäumen überſchattet, einen überraſchenden

Anblick gewährte. Die Muſikchöre waren in dem

Gehölz verſteckt, und antworteten ſich in ſchönen