Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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nach Hauſe zu führen. Wir ſchritten ſchweigend neben einander her, ihr Blick war oft gen Himmel gerichtet, der meine ſuchte vft düſter ſinnend die Erde. So langten wir im Schloſſe an, ich em⸗ pfahl mich nunmehr, und eilte im Innern ſeltſam aufgeregt, auf meine einſame Wohnung zu.

Hier, o, laß es Dir geſtehen, fühlte ich erſt ganz den Gehalt jener Stunde, den ich muthwillig verringert hatte, ich überließ mich einige Augen⸗ blicke der ſüßen Vorſtellung eines Glückes, von dem ich bis jetzt, auch in den reichſten Tagen mei⸗ nes Lebens keine Ahnung gehabt hatte, eines Glü⸗ ckes, das in dem Gedanken, von einem ſolchen Herzen geliebt zu ſein, ſeine höchſte Vollkommen⸗ heit erreichte.

Stolz wie ein König, durchlief ich das Reich der Möglichkeiten, alle die Ereigniſſe, die ſich zu Gunſten meiner Hoffnung anführen ließen; ſchon fühlte ich eine Feſſel nach der andern von meinem Derzen abfallen, da auf einmal überzeugte mich ein Blick auf mein bleiches, von Kummer gefurch⸗ tes Geſicht, es ſei ja doch alles nur Traum und Täuſchung, und mit den Jahren der Jugend und der Hoffnung, auch der Muth und die fröhliche Zuverſicht vorbei, welche allein von dem Gelingen gekrönt werden.