Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Sie ſind nicht ohne Geiſt, ja, ſie tragen ſelbſt die Spuren eines ſich entwickelnden Talentes, aber was kann das helfen? Das Leben, für das ich ſie beſtimme, bedarf mehr eines gewandten, weltgeübten Verſtandes, als jener zarten Empfind⸗ ſamkeit, die nur noch mehr durch dieſe geiſtigen Beſchäftigungen genährt wird. Ich bitte Sie da⸗ her, rathen Sie mir, auf welche Art ich ihr entge⸗ genwirken ſoll. Meine Art zu ſein, iſt vft rauh und unfreundlich, ich möchte nicht gern das zarte Kind verletzen, aber bleiben kann es ſo nicht. Wir könnten uns auf dieſe Art immer fremder werden, wie die Welt, in der wir beide leben, bereits ſchon ſichtlich getrennt iſt. Verſagen Sie mir, bis ich Angelen in Ihren Händen weiß, Ih⸗ ren freundſchaftlichen Rath nicht, in Hinſicht mei⸗ nes Verfahrens. Was Sie, verehrte Frau, für gut achten, werde ich befolgen. Das Mädchen iſt gehorſam und ihr Gemüth noch bildſam genug, um es nach Wünſchen zu lenken.