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Beſitz; die Verlaſſenſchaft meines Vaters war nicht ſo bedeutend, um mir eine ganz unabhängige Exi⸗ ſtenz zu ſichern, ich ſah mich genöthigt, zu meinen Verwandten Zuflucht zu nehmen, die ſich in*„* aufhielten, und ſo trat ich aus dem glücklichen, zwangloſen Leben des Vaterhauſes, in das mir gänzlich unbekannte einer glänzenden Reſidenz. Meine Sitten, mein natürliches Betragen, mußte hier, wo alles an ſtrenge Etiquette gewöhnt war, ſogleich auffallen. Der Reiz der Reuheit machte indeß, daß man meinen guten Eigenſchaf⸗ ten wie meinen Unarten im Anfange gleiche Hul⸗ digungen erwies, ſpäter aber als ich mir, durch das Ablehnen einiger Anträge, die mir vvn Män⸗ nern von Stande, deren Charakter ich aber nicht zu achten vermochte, gemacht worden,— Feinde zugezogen hatte, verurtheilte man Beide zugleich, indem man mir einen leichtſinnigen, inconſequenten Charakter andichtete, und über die Freimüthigkeit, mit der ich ſprach und handelte, das liebloſeſte Ur⸗ theil ſprach.— Die Bekanntſchaft mit einer ſehr würdigen Dame, der Frau von Albvin, machte in⸗ deß, daß ich die unangenehmen Erfahrungen jener Zeit bei den Vortheilen ihres Umgangs vergaß. Ich fand in ihr zuerſt die mütterliche Freundin, der ich bei meiner lebhaften Jugend bedurfte, und vertauſchte ſpäter mit Freuden die geräuſchvollen 2*


