Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Einundvierzigſter Brief.

Hermine von Domikowsky an Frau von Bören.

Breiſach, im September 18**.

So viel Anzlehendes für mich der Aufenthalt in Ihrem Hauſe, verehrte Frau, haben dürfte, ſo glaub' ich es doch, Ihnen und mir ſchuldig zu ſein, dieſes Ihr gütiges Anerbieten nicht eher anzuneh⸗ men, bis jeder Zweifel, der noch in Hinſicht mei⸗ nes früheren Lebens in Ihrer Seele auffteigen könnte, gehoben iſt! Ich werde es verſuchen, dem Urtheil der Welt, den verſchiedenen Meinun⸗ gen, die man von mir und meinem Charakter hegt, die offenſte Freimüthigkeit und die treueſte Mit⸗ theilung meiner Schickſale von Jugend auf, entge⸗ gen zu ſtellen. Ich kann es nicht läugnen, daß mir viel daran liegt, von Ihnen vollkommen ge⸗ kannt zu ſein, daher will ich mit der Zuverſicht eines Kindes zur Mutter, meine Denk⸗ und Handlungs⸗ weiſe vor Ihnen entwickeln, Ihnen all' die Schwä⸗