Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1831)
Entstehung
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Rähe brachte, und gewannen durch Ihre natürliche Güöte mein Herz

Ihr Schreiben, das von guten Grundſätzen

zeugt, beſtätigte meine Vermuthung, daß Sie, trotz Ibres lebhaften Charakters, Recht und Pflicht her ſchätzen lernten, als Glück und Vergnügen. Vor allem aber rührt mich die Liebe, die Sie für meinen Sohn hegen, und die ich daraus erſehen, daß Sie um ſeinetwillen eine ſo vortheilhafte Par⸗ thie ausſchlagen konnten, als der Baron Horſt in meinen Augen iſt. Sie gewannen durch die Fe⸗ ſtigkeit Ihrer Geſinnung meine Zuneigung ſo voll⸗ kommen, daß es kaum noch des neuen Beweiſes Ihrer beſonnenen Handlungsweiſe bedurft hätte, um fortan meine früheren Zweifel zu beſeitigen

Iſt es Ihnen demnach recht, mein Kind, ſo beſtimmen wir vereint das Schickſal meines Soh⸗ nes. Kommen Sie zu mir. Ich werde die Com⸗ teſſe Domellj ſchriftlich erſuchen, mir ihre holde Gefährtin auf einige Zeit zu überlaſſen. Stimmen unſere Grundſätze und Anſichten ſo überein, wie ich hoffe, ſo habe ich nichts gegen die Wahl meie nes Sohnes. Mit Freuden ſehe ich Ihrer Ankunft entgegen, um Sie mit Mutter⸗Armen zn empfangen.