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gewerk beginne. Sie ſchien verwundert, als ſie erfuhr, daß Hermine mich bis jetzt noch der Sor⸗ ge der Wirthſchaft überhoben habe, und begann mit Intereſſe, ſich mit ihr öber Gegenſtände der Häuslichkeit zu unterhalten. Hermine, die überall zu Hauſe iſt, wo es Gewondtheit und Aufmerk⸗ ſamkeit gilt, wußte auch hier der Fremden volle Genüge zu leiſten. Alles, was ſie ſprach, verrieth Kenntniſſe und Erfahrung, und ſchien der Frem⸗ den, die gewiß eine vorzügliche Landwirthin ſein mag, eine immer vortheilhaftere Idee von ihr bei⸗ zubringen. Fortan verfolgten ihre Blicke Hermi⸗ nen bei allen ihren Beſchäftigungen; je wirthſchaft⸗ licher, ſorgſamer und gefälliger dieſe ſich bewies, um ſo ſichtlicher ward der Ausdruck des Wohlgefal⸗ lens auf dem Geſicht der Fremden. Hermine nahm, um die Annäherung des Barons zu vermeiden, mir jede kleine Beſorgung ab. Unbefriedigt verließ die⸗ ſer am Abend unſer Hans, indeß die Fremde, unſern Bitten nachgebend, bis zum folgenden Morgen zu bleiben verſprach. Hermine hatte in größter Schnel⸗ ligkeit ihre Stube, da ſie am bequemſten iſt, zum Gaſtzimmer für die Dame eingerichtet, und alles auf's ſchönſte gevrdnet; kein Wunder, wenn dieſe ſie mit dankbaren Liebkoſungen überhäufte. Den. andern Morgen, als wir uns zum Frühſtück in dem Wohnzimmer einfanden, glaubte ich in dem


