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mir zu gleicher Zeit; der Schurke iſt vor den menſchlichen Geſetzen in Sicherheit!“
Ein plötzliches Geräuſch wurde in dem an⸗ ſtoßenden Zimmer hörbar. Der Bankier ergriff ſeine Piſtolen und näherte ſich der Thür. In dieſem Augenblick der furchtbarſten Wuth würde er, allein mit Bage, ſelbſt vor dem äußerſten Schritte nicht zurückgebebt ſein. Er hob den Fuß, um die Thür einzuſtoßen, aber er ließ ihn ſogleich wieder ſinken, als er die Stimme ſeiner Gattin hörte.
„Haben Sie Mitleiden!“ ſagte ſie flehend, „um Gottes willen bitte ich Sie, haben Sie Mitleiden!“
„Ich verlange Miß Anna's Hand von Ih⸗ nen,“ erwiederte Bage mit verächtlicher Ruhe.
Peter Lowter legte ſein Ohr an das Schloß; ſeine Aufwallung war vorüber, und ſein phleg⸗ matiſches Geſicht hatte ſeine gewöhnliche Re⸗ gungsloſigkeit wieder angenommen.
„Hören Sie mich an, Miſtreß Lowter,“ fuhr Bage fort;„die Sache iſt ganz einfach, mein Entſchluß ſteht unwiderruflich feſt. Thun Sie, was ich verlange, oder ich denuncire Sie auf der Stelle als Fälſcherin. Gott ſei Dank! ich habe hier einen Beweis, gegen den das Gericht nichts ein⸗ wenden kann.“
„Die Wachsfigur!“ murmelte Lowter, deſſen Geſicht ſich plötzlich aufheiterte.


