Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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dieſer Wachsklumpen hat dazu gedient, Sie zu hintergehen, und ich war Theilnehmer an dem Betruge; aber Maſter Lowter war mein Herr und ich mußte ihm gehorchen. Jeden Abend verließ er das Haus durch dieſe Thür, welche ſo geſchickt verborgen iſt, daß Sie ſie nicht ſehen, und ging in die Spielhäuſer. Ich ſetzte dieſe Figur in ſeinen Lehnſtuhl und zündete die Lampe an. Von Ihrem Zimmer aus blickten Sie oft her⸗ über und bewunderten den ausdauernden Fleiß des Herrn.

Genug, unterbrach ihn Mistreß Lowter; warum ſagſt Du mir dies jetzt?

Warum? errathen Sie es denn nicht? Was Sie, ſeine Gattin, getäuſcht hat, kann dies nicht auch Andre täuſchen?

Die Wittwe legte die Stirn in die Hand,

ein Herr ſchmerzlicher Gedanken drängte ſich in ihrem Kopfe. Die Gegenwart war ihr fürchter⸗ lich, aber die Zukunft ſtand noch trauriger und noch hoffnungsloſer vor ihr. Anna, ihre geliebt Tochter, ſollte das Unglück kennen lernen. Dem⸗

ohngeachtet öffnete ſie den Mund, um eine Wei⸗

gerung auszuſprechen.

Dies wäre eine eben ſo ſtrafbare als nutz⸗ loſe Lüge, ſagte ſie muthlos.

Strafbar, vielleicht; nutzlos, nein.

Dies ſagte Thomas Bage, der plötzlich hin⸗ zutrat. Mistreß Lowter bebte erſchrocken zurück.