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„Fürchten Sie nichts, ich weiß, wovon die Rede iſt,“ fuhr Bage fort, indem er auf den offenen Brief zeigte;„Sie können auf mich rechnen.“
Er richtete ſeine Lorgnette auf die Wachs⸗ figur und betrachtete ſie einige Minuten lang mit der ſorgfältigſten Aufmerkſamkeit.
„Bei meiner Ehre!“ rief er endlich,„ich würde der Erſte geweſen ſein, der ſich hätte tän⸗ ſchen laſſen. Wer hätte geglaubt, daß unſer Herr Prinzipal einen ſolchen Einfall haben könnte?... Lieber Toby, Ihr habt eine vortreff⸗ liche Idee gehabt; Ihr ſeid die Perle der Be⸗ dienten.— Laßt uns allein.“
Herr Bage beſaß das Talent, ſich bei allen Menſchen verhaßt zu machen. Toby fühlte große Luſt, ihm den Befehl zurückzuſchieben, den er ihm gegeben hatte; aber eine funfzehnjährige Dienſtbarkeit würde auch den kräftigſten Cha⸗ rakter beugen: er wagte es nicht und verließ das Zimmer.
Mistreß Lowter, in ihren tiefen Schmerz ver⸗ ſunken, ließ das unſchickliche Eintreten Bage's eben ſo unbeachtet, als die Anmaßung dieſes Commis, der in ihrem Hauſe und in ihrer Ge⸗ genwart Befehle ertheilte.
Bage hatte ſeine Abſichten. Sobald er von
der Gegenwart des alten Dieners befreit war,
bot er ſeine ganze Beredtſamkeit auf, um Mistreß Der Wald von Rennes. III.


