Thür kamen,„ich will anklopfen, und ſollte er, was nicht wahrſcheinlich iſt, erwachen, dann un⸗ terſtützt Ihr mich.“
Er klopfte und trat ein. Tiefe Dunkelheit herrſchte in Didiers Zimmer Lapierre ging be⸗ hutſam weiter, und als er ſich in der Nähe des Bettes glaubte, erhob er den Degen.
Aber eine andre Klinge fing die ſeinige in der Dunkelheit auf. Lapierre trat erſchrocken zurück.
„Die Laterne, Jakob!“ rief er einem der Bedienten zu.
Die Laterne wurde gebracht, und die vier Mörder ſahen jetzt, vor dem Bett des ſchlafenden Didier ſtehend, einen großen, ſtarken Mann, der ihnen mit feſtem, kräftigen Arme die Spitze ſei⸗ nes Degens entgegenhielt.
Der alte Haushofmeiſter ſtieß einen Schrei der Ueberraſchung aus.
„Heiliger Gott, behüte uns!“ rief er aus; „jetzt erkenne ich ihn... wir ſind unſter vier nicht genug. Es iſt Ind Leker, der ehemalige Stallmeiſter des ſeligen Herrn Nikolas Treml!“


