Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Herr von Vaunoy, erwiederte der Kapi⸗ tain mit kalter Höflichkeit,haben Sie die Güte, mich zu eutſchuldigen. Beſonders aber bitte ich Sie, die Veranſtaltung zu treffen, daß dieſer Menſch mir nie wieder zu nahe kommt. Ich habe meine guten Gründe zu dieſer Bitte, Herr von Vaunoy.

Geh hinaus, Lapierre, ſagte Herr von la Tremlays.Mein junger Freund, fuhr er fort,wählen Sie unter meiner ganzen Diener⸗

ſchaft. Wünſchen Sie von meinem Haushof⸗

meiſter ſelbſt bedient zu werden?

Das hieß buchſtäblich aus der Seilla in die Charybdis fallen, denn als Lapierre das Zimmer verließ, hatte er dem Majordomus das Fläſch⸗ chen zugeſteckt, welches er in der Hand hatte. Didier machte eine leichte Verbeugung zum Zei⸗ chen ſeiner Einwilligung, und reichte ſein Glas dem Meiſter Alain, der es bis zum Rande an⸗ füllte.

Auf des Königs Geſundheit! ſagte Herr

von la Tremlays aufſtehend.

Alle Gäſte ahmten ihm nach, Fräulein Oli⸗ via allein ausgenommen, welche als eine Dame von dieſer Förmlichkeit entbunden war.

Auf des Königs Geſundheit! wiederholte Didier, indem er mit einem Zuge ſein Gla leerte.