Teil eines Werkes 
3. Bd. (1846)
Entstehung
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die gebührende Ehre an. Der Wein war aus⸗ gezeichnet; der Offizier, welcher die Infanteriecvm⸗ pagnie von Rennes commandirte, war zufällig ein ſehr guter Geſellſchafter, und Didier ſelbſt nahm mit größerer Freundlichkeit die zuvorkom⸗ mende Gaſtfreundſchaft Vaunoy's an.

Nur Etwas wurde beim Mahle vermißt, und dies war die Gegenwart der liebenswürdigen Alir, welche durch das heftige Fieber, das ſie am Tage vorher befallen hatte, noch in ihrem Zim⸗ mer zurückgehalten wurde. Aber Alir wurde, wie wir geſtehen müſſen, durch ihre Tante, Fräu⸗ lein Olivia von Vaunoy, welche den Mittelplatz am Tiſche inne hatte, vollkommen erſetzt, denn ſie machte die Honneurs mit einer Grazie, die

wir durchaus nicht zu beſchreiben vermögen.

Unter den Dienern, welche bei Tiſche bedienten, nennen wir beſonders Meiſter Alain und Lapierre. Vaunoy verlor ſie nicht aus den Augen, und während er den jungen Kapitain tauſend ſchmei⸗ chelhafte Dinge ſagte, ſchien er ſeine beiden Hel⸗ fershelfer der Langſamkeit zu beſchuldigen und nur mit Mühe ſeine Ungeduld zu verbergen.

Der erſte Gang war ſchon vorübe und hatte den Braten und Paſteten Platz gemacht, welche in der Mitte des Tiſches, von einem doppelten

Kreiſe Deſſertſchüſſeln umgeben, ſtanden. Es

wurden feurige Weine des Südens eingeſchenkt,