Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Du lügſt, ſagte er, als er nichts gefunden hatte,jetzt wie immer. Aber ich will des Teu⸗ fels ſein, wenn Du uns diesmal entgehſt!

Vaunoy's Angſt erreichte den höchſten Grad und vermehrte ſeine Gefahr, denn er verlor die Faſſung und die Sprache.

Livaudré löſte einen Strick ab, den er um den Gürtel geſchlungen hatte, und warf das Ende, an welchem ſich eine Schlinge befaud, über einen der niedrigſten Aeſte der Eiche, ſo daß das andre Ende ganz nahe vor Geſicht herabhing.

Man kann nicht ſagen, daß dieſer ſich leicht⸗ ſinnig in ein ſo gefährliches Unternehmen einge⸗ laſſen hatte. Im Gegentheil hatte er alle Mög⸗ lichkeiten deſſelben ſorgfältig berechnet; aber er hatte ſeine Furchtſamkeit nicht in Anſchlag ge⸗ bracht, und dieſe brachte ihn in Todesgefahr.

Er hatte das Schloß la Tremlays in einem Augenblicke verzweifelter Entſchloſſenheit verlaſ⸗ ſen, in welchem der Feigſte oft der Verwegenſte wird. Sein Haß gegen Didier, oder richtiger geſagt, der heiße Wunſch, dieſen Stein des An⸗ ſtoßes, der ihm fortwährend hinderlich war, aus ſeinem Wege zu ſchaffen, hatte ihm einen Theil der Gefahr verborgen, indem er ihm die Mög⸗ lichkeit des Gelingens gewiſſer zeigte, als ſie es wirklich war.

Er ſelbſt konnte nichts gegen Didier, den kö⸗ niglichen Offizier und ſeinen offiziellen Gaſt,

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