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gen,“ ſagte einer von ihnen, ein ſtämmiger Holz⸗ ſchläger, Namens Simon Lion.
Die Andren ſtimmten ihm bei.
„Aber,“ verſetzte ein Korbmacher, Livaudré genannt,„wir müſſen doch wenigſtens ſein Ge⸗ ſicht ſehen.“
Simon Lion riß dem Fremden den Mantel ab, und ſah ein rundes, aber leichenblaſſes Ge⸗ ſicht, welches auf die Bruſt herabgebeugt war.
Die vier Wölfe traten höchſt überraſcht zurück.
„Der Herr von la Tremlays!“ riefen ſie zu gleicher Zeit.
Vaunoy, denn er war es in der That, ver⸗ ſuchte zu lächeln, allein er konnte nur ein kon⸗ vulſiviſches Zucken der Augenlider hervorbringen.
„Es iſt der Herr von la Tremlays in Per⸗ ſon, lieben Freunde,“ ſagte er.
„Wir ſind nicht Deine Freunde,“ ſagte Li— vaudré mit halblauter, drohender Stimme;„ſind Dir denn die Wege durch den Wald ſo ganz unbekannt, daß Du nur zufällig den eingeſchla⸗ gen haben ſollteſt, der Dich dem ſicheren Tode entgegenführt?“
„Du ſcherzeſt nur, Kamerad,“ ſtammelte Vaunoyz„man ermordet nicht ſo ohne Weiteres einen Menſchen, der uns Reichthum bringt.“
Die Wölfe wechſelten bedentungsvolle Blicke, und Simon unterſuchte ſofort Vaunoy's Ta⸗ ſchen.
Der Wald von Rennes. II. 11


