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ſpräch, wo zwei Seelen ſich mitten in einer Ge⸗ ſellſchaft iſoliren... gieb Acht, mein Kind!... und endlich das einſame Geſpräch, welches man nur mit der größten Vorſicht bewilligt, und das ein junges Mädchen nie... Sollteſt Du ihm vielleicht ein ſolches zugeſagt haben?“
Wenn Fräulein Olivia ſprach, hörte ihre Nichte zuweilen mit einer herviſchen Geduld ihr zu; aber an dieſem Tage war ſie von einer un— überwindlichen Zerſtreuung ergriffen, und die lange Rede ihrer Tante ging an ihrem Ohre vorbei, ohne eine andre Wirkung hervorzubrin⸗ gen, als das Sauſen des Windes.
„Ich frage Dich, mein Engel, ob Du dief unverzeihliche Unbeſonnenheit begangen haſt, ihm ein einſames Geſpräch zu bewilligen?“ wieder, holte Fräulein Olivia mit einem Anfange vot Bitterkeit.
Alix ſchien aus einem Traume zu erwachen und ſah ihre Tante erſtaunt an.
„Ich hoffe, mein Kind,“ fichr Olivia fort, indem ſie ihren Verdruß zu unterdrücken ſuchte, „daß Du die Güte haben wirſt, mir zu antwor⸗ ten, ſei es auch nur mit ja oder nein.“
„Allerdings, liebe Tante.“
„Nun?“ 3
„Ja, liebe Tante.“ 5


