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noch einmal ſagen, das ich kein Edelmann bin? Dieſer Bediente iſt der einzige Menſch in der Welt, dem das Geheimniß meiner Gebnrt be⸗ kannt iſt. Er will es nicht ſagen, und dazu hat er ein Recht. Er behauptet, daß er früher Vaterſtelle an mir vertreten habe. Sieh einmal hierher.“
Didier, der noch nicht angekleidet war, ſchlug ſein Hemd zurück und zeigte auf dem Rücken unter der Schulter eine noch ftiſche Narbe.
„Dies iſt eine Wunde von der Hand eines hinterliſtigen Schurken!“ ſagte Ind die Stirn runzelnd.
„Du verſtehſt Dich darauf Alter. Ich habe allen Grund zu glauben, daß dieſer Bube der Mörder geweſen iſt; aber obgleich ich nicht von Adel bin, ſo bin ich doch Soldat, und meine Hand würde ſich ungern herablaſſen, ihn zu be⸗ ſtrafen.“
„Ich bin ein Diener,“ ſagte Jud;„ſprecht ein Wort, ſo züchtige ich ihn.“
„Aber Du vergiſſeſt Georg Treml,“ erwie⸗ derte Didier lächelnd.„Bei meiner Ehre, es wohnt noch ein Reſt der alten Ritterlichkeit in dieſen alten bretagniſchen Herzen.— Wir wollen jetzt an Deinen jungen Herrn denken. Ich weiß nicht, was Du thun willſt, um ihm nützlich zu
werden; aber ich habe verſprochen, Dir beizu⸗ ſtehen und ich werde es thun. Laß uns jet


