chriſtliches Werk.— Sieh, da wird die Sonne von einer Wolke bedeckt! Der Zauber ſchwin⸗ det; ich bin wieder der Kapitain Didier, und will jetzt darauf ſchwören, daß ich in meiner Kindheit mehr wollene als ſeidene Vorhänge ge⸗ ſehen habe.— Geh, Alter, ich halte Dich nicht mehr zurück.“
Didier ſchüttelte den Reſt der nächtlichen Be⸗ täubung von ſich ab und ſprang aus dem Bett. She Ind ging, warf er noch einen Blick in den
Hof, und erkannte Meiſter Alain, der ſich mit Lapierre unterhielt.
„Es iſt ſchon ſehr ſpät,“ ſagte er,„um mich ungeſehen fortſchleichen zu können. Ich ſehe dort einen Mann, deſſen Blicken ich ſchwer⸗ lich werde ausweichen können.“
„Wen meinſt Du?“ fragte Didier, indem er an das Fenſter trat;„Lapierre?“
„Ich weiß nicht, ob er einen andern Namen angenommen hat, aber zu meiner Zeit hieß er Meiſter Alain. Es iſt der Aelteſte von den
Beiden.“ „Und dieſen nannteſt Du geſtern Deinen Feind?“
„Den Nämlichen.“
„Nun, Alter, ſo will ich Dir ſagen, daß der Andere mein Feind iſt.“
„Ein Bedienter iſt Euer Feind?“ „Das befremdet Dich? Soll ich Dir denn Der Wald von Rennes. H. 2
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