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Stallmeiſter,„ich will Abſchied von Euch nehmen um mein Werk zu beginnen.“
„Bleibe noch einige Minuten, Jud, noch einen Augenblick, ich bitte Dich. Mein Herz iſt erweicht von neuen Gedanken, die in mir er⸗ wacht ſind. Ich weiß nicht, Jud, meine Augen wollen weinen!“
„Seid Ihr denn krank?“ fragte Jnd näher tretend.
Didier ließ ſeine Hand in die des alten Die⸗ ners fallen und warf den Kopf auf das Kiſſen zurück.
„Nein,“ antwortete er,„ich bin nicht krank, im Gegentheil, ich möchte das Gefühl, welches ich empfinde, gegen nichts vertauſchen, denn dieſe unbekannte Angſt hat etwas unausſprechlich ſüßes!— Wie glücklich ſind Diejenigen, welche wirkliche Rückerinnerungen haben!“
„Dieſe,“ erwiederte der Stallmeiſter,„ſehen zuweilen das Haus ihrer Väter nicht wieder. Es muß ſehr ſchmerzlich ſein, nicht wahr, wenn ein Kind nur eine halbe Erinnerung an die Ver⸗ gangenheit hat, und wenn es ſtirbt, ehe es das väterliche Haus wiedergefunden hat?“
„Du denkſt an Georg Treml, armer Jud!“
„Ja, ich denke an Georg Treml, Herr Ka⸗ pitain.“
„Immer?— Nun, Gott wird Dir beiſtehen, Alter, denn das was Du thun willſt, iſt ein
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