Teil eines Werkes 
2. Bd. (1846)
Entstehung
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Haideblume! flüſterte der Hauptmann, als wollte er der Aufforderung nachkommen.

Zugleich erwachte er und richtete ſich im Bett empor.

Du biſt es, Freund Jide 2 ſagte er, nach⸗ dem er ſich rings im Zimmer umgeſehen hatte, als hätte er erwartet, ein anderes Geſicht zu ſehen; ich glaube, ich habe geträumt.

Ganz gewiß, Herr ttin und zwar ſehr angenehm, erwiederte Jnd.

Didiers Blick haftete zufällig auf den antiken Vorhängen, welche von den Strahlen der Mor⸗ genſonne beleuchtet waren. Das Lächeln, 1 wel⸗ ches ihn noch nicht ſen hatte, verbreitete ſich noch deutlicher über ſein Geſicht.

Die Dichter haben Recht, ſagte er, als ſpräche er mit ſich ſelbſt,wenn ſie die Frenden der Rückkehr unter das väterliche Dach rühmen. Ich, der keine Familie hat, fühle hier gleichſam einen Vorgeſchmack dieſes Glücks. Und ſieh nur, Alter, die Täuſchung wird immer ſtärker: es iſt mir, als hätte ich als Kind die Herbſtſonne eben ſo wie jetzt in den ſeidenen Vorhängen ſpielen ſehen. Ein ſonderbares Gefühl, Ind! ich, das elternloſe Kind, fühle hier wie eine Rückerinnerung aus ferner Zeit, an Küſſe, an zärtliche Pflege und an ſanfte Worte!

Herr Kapitain, unterbrach ihn der alte