— 19 zuſammen hinunter gehen. Herr von Vaunoy iſt ein zu treuer und ergebener Diener Seiner Majeſtät, als daß ſeine Leute es wagen werden, dem Diener eines Kapitains der Marechauſſee näher in's Geſicht zu ſehen, als es ſchicklich iſt.“
Ind zog ſeinen Mantel über das Geſicht und ging mit dem Kapitain die Treppe hinunter.
Alain und Lapierre ſtanden noch immer im Hofe. Sie verbeugten ſich ehrerbietig vor Di⸗ dier, der flüchtig an den Hut griff.
„Man ſattle das Pferd meines Dieners!“ ſagte er.
Lapierre beeilte ſich zu gehorchen. Der Haus⸗ hofmeiſter blieb zurück.
„Kamerad!“ ſagte er zu Ind,„macht denn Eure Krankheit es nöthig, beſtändig die Naſe im Mantel zu haben? Die Leute auf la Trem⸗ lays haben Euch noch nicht willkommen heißen können.“
„Was ſpricht man in der Gegend von den Wölfen, Meiſter?“ fragte Didier, um Jud die
Verlegenheit einer Antwort zu erſparen.
„Man ſagt, daß ſie böſe Thiere ſind, Herr
„ Kapitain.— Wollt Ihr nicht ein Glas Eider
annehmen, Kamerad?“
„Was machen die Leute im Walde?“ fragte
Didier weiter.
„Herr Kapitain,“ antwortete der Haushof⸗
meiſter verdrießlich,„ſie machen Reifen, Holz⸗
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