„Wenn es Geiſter ſind... dann wären mir Lölfe lieber.“
Sie öffnete die Thür und hielt ihren Stock quer vor dieſelbe.
„Wer da?“ ſagte ſie.
„Still, liebe Frau Goton! ſtill, um des Him⸗ mels willen!“
„Wer da?“ wiederholte die unerſchrockene Alte, indem ſie ihren Stock emporhob.
Ind ergriff ihn, trat ins Zimmer und ver⸗ ſchloß die Thür.
„Ein Mann, deſſen Name nicht vhne Noth in Tremls Schloſſe genannt werden darf,“ ſagte er.
„Tremls Schloß?“ wiederholte Goton, der vor Freuden das Herz in der Bruſt hüpfte. „Ich danke Euch, wer Ihr auch ſein möget! Es ſind zwanzig Jahre her, ſeitdem ich das Schloß, welches Hervé von Vaunoy bewohnt, nicht mit ſeinem wahren Namen habe nennen hören!“
Ind reichte ihr in der Dunkelheit die Hand und Goton kam ihm mit der ihrigen auf halbem Wege entgegen. Sie hatte nicht nöthig, ihn zu ſehen. Es war wie eine maureriſche, geheimniß⸗ volle Begrüßung zwiſchen den beiden treuen Dienern.
„Aber wer biſt Du denn,“ fragte endlich die alte Frau, da Du Dich an Treml erinnerſt?“
Jud nannte ſeinen Namen.
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die
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