Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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nachtete, bei wem er ſich befand. Antworte, Elender, wie haſt Du jenen Reiſenden behandelt?

Fragen Sie mich nicht! ſagte der Barbier, voll Verwirrung in dem Zimmer auf und nieder gehend. Ich bin ein Ungeheuer! Um ſein Gold zu erhalten ... wagte ich es... ha, flieht mich! wagte ich es, meinen Vater zu ermorden.

Und ſeit zehn Jahren haſt Du mich meiner Toch⸗ ter beraubt! ruft der Marquis, ſich mit Abſcheu von Touquet entfernend.Du ſtandeſt im Begriff, 3 mich zum Schuldigſten aller Menſchen zu machen.. Deine abſcheulichen Rathſchlägegiehen mich zum Ver⸗ brechen hin... komm', Elender, empfange den Lohn

aller Deiner Frevelthaten!

Der Marquis ergreift eine der Piſtolen, die auf dem Schreibpult liegen, richtet ſie auf Touquet und drückt los... kaltblütig ſieht Julia den Barbier zu ihren Füßen niederſinken.

Dieſer Tod iſt noch zu gelind 85 Dich! ſagt der Marquis,aber, Dank dem Himmel, ich habe den größten aller Frevel nicht begangen. O meine theure Blanca, Du biſt meine Tochter. Dieß iſt alſo die Urſache des geheimen Gefühls, das in Dir für mich ſprach! Ach, indem ich Dich glücklich mache, will ich das Andenken an meine unwürdige Liebe aus Deiner Seele verlöſchen. Inskünftige bin ich nur ein Vater,

der Dich in ſeine Arme drückt.

Beſtürzt verläßt der Marquis, von Julia beglei⸗ tet, ſein Gemach; er geht nicht, er fliegt nach dem

Paul de Kock. LVIII. 3 3 10

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