Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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tige Papiere verwahren ſollte, für gut gefunden hatte, ſie während der Zeit ihres Aufenthalts in Det⸗ nem Hauſe an einen ſo geheimen Ort zu legen.

Mit Schrecken betrachtet der Barbier die Brief⸗ taſche, die Julia unter ihrem Mantel hervorgezogen hat, während der Marquis ausruft:Sollten dieſe Papiere von Blanca's Vater herrühren?

Sie rühren in der That von der Perſon her, die das junge Mädchen zu dem Barbier brachte. Zuerſt

leſen Sie das, gnädiger Herr.

Julia gibt dem Marquis ein Papier. Dieſer ſtoßt einen Schrei des Erſtaunens aus, als er liest:Ge⸗ burtsſchein Blanca's, der Tochter der Eſtrella Delmar.

O mein Gott! ſagt der Marquis kaum ath⸗ mend,iſt es möglich?

Hier, gnädiger Herr, kennen Sie die Handſchrift der Eſtrella? 3

Ja.. ſie iſt es.. ich erkenne ſie!

Leſen Sie dieſen Brief.

Der Marquis nimmt den Brief und liest begierig:

Ich fühle, daß ich ſterben werde, aber wenig⸗ ſtens hat mir mein Vater verziehen. Er hatte mir verboten, Blanca's Daſein ihrem Vater kund zu thun, und ſo lange er lebte, achtete ich ſeine Befehle; allein er iſt nicht mehr, und ich ſelbſt bin im Be⸗ griff, ihm in's Grab nachzufolgen. Villebelle, Blanca iſt Ihre Tochter, die Frucht unſerer Liebe. Leben Sie wohl, lieben Sie ſie zärtlicher als Sie ihre Mutter geliebt haben, ich verzeihe Ihnen.

Eſtrella Delmar.