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würdigſten Begebenheiten ſeines Lebens und die ge⸗
heime Geſchichte der Perſonen, die ihn um Rath gefragt, niedergeſchrieben hatte. Auf dieſe Art, Herr Marquis, erfuhr ich die Entführung der armen Eſtrella, und die Art, wie der Barbier Touquet ſeine Eltern behandelt hatte.“
„Iſt dieß Alles, was Sie wiſſen?“ ſagte der Marquis;„haben Sie von Eſtrella und ihrem Kinde nichts weiter erfahren?“
„Noch vor kurzer Zeit wußte ich ſonſt nichts von ihnen, gnädiger Herr, allein der Zufall hat mich mit Allem, was Sie zu wiſſen wünſchen, bekannt ge⸗ macht, und ich verdanke das dem Beſuche, den ich
dem Barbier abgeſtattet habe... denn in ſeinem
Hauſe habe ich den Schlüſſel zu dieſem Geheimniſſe gefunden.“
„In meinem Hauſe?“ ſagt Touquet, Julien er⸗ ſtaunt betrachtend.
„Ja, in Deinem Hauſe, in dem Kabinete, das im Hintergrunde des Alkovs in Margarethens Zim⸗ mer verborgen iſt.“
Der Barbier erblaßt und zitternd ſtammelt er: „Sie ſind in dieſem Kabinete geweſen? Aber es befand ſich nichts darin... nein, ich bin es über⸗ zeugt.“
„Du irrſt Dich, denn als ich zufällig einen auf dem Boden befindlichen Koffer verrückte, fand ich dieſe Brieftaſche; aller Wahrſcheinlichkeit nach wurde ſie daſelbſt von der Perſon verborgen, die Du be⸗ herbergt haſt, und die, nicht wiſſend, wo ſie ſo wich⸗


