Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Vertrauten nahe an. Bereits hat er in dem armen Landmann, von dem ich geſprochen habe, ſeinen Vater erkannt...

Der Barbier, der Julia's letzten Worten große Aufmerkſamkeit gewidmet hatte, ruft alsbald:Wie, das war mein Vater!... Ich verfehlte mich gegen ihn, ich bekenne es; der Durſt nach Gold verleitete mich zu vielen Vergehen... aber ich habe ſtets die Abſicht gehabt, meine Fehler wieder gut zu machen, .. und, wenn es noch Zeit dazu iſt... 4

Nein, es iſt zu ſpät! ſagt Julia, einen fürch⸗ terlichen Blick auf den Barbier werfend.

Sollte er wohl todt ſein?

Julia ſchweigt. Der Marquis ſpringt haſtig auf und ruft:Nun, grauſames Weib, haben Sie ſich jetzt genug an meinen Qualen geweidet? Wann werden Sie ihnen ein Ende machen?

Ihr ſeid Beide ſehr ungeduldig! erwiedert die junge Italienerin, und ein bitteres Lächeln tritt auf ihre Lippen.Aber ich habe euch nur noch Weniges mitzutheilen. Der alte Touquet fragte meinen Vater, ob er auf ſeinen Reiſen von ſeinem Sohne ſprechen gehört habe... mein Vater konnte ihm keine genügende Auskunft geben. Bald ließen wir uns in einem Dorfe in der Nähe von Amiens nieder, hier lebte ich bis zu meinem fünfzehnten Jahr, dann ſtarb mein Vater und ich kam nach Paris, wo ich als bloße Arbeiterin in ein Magazin ging. Das ganze Erbgut, das mir mein Vater hinterlaſſen hatte, beſtand in einem Ma⸗ nuſcripte, in das er zu ſeinem Zeitvertreibe die merk⸗