Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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meinem Vater ſeinen Kummer mit und bat ihn, ihm die Mittel zu verſchaffen, durch die er ſich an Ihnen rächen könne; allein Cäſar hätte, ſeiner gan⸗ zen Wiſſenſchaft ungeachtet, den Wunſch des Greiſen ſchwerlich erfüllen können, wenn er nicht in Folge der vertraulichen Mittheilungen, die ihm von vielen modiſchen Herren und Damen zukamen, erfahren hätte, wo Ihr Luſthaus liegt und wohin Sie die junge Eſtrella gebracht hatten; er ſagte es dem Greiſe, und dieſem gelang es, ſeine Tochter Ihren Händen zu entreißen.

Wie, Ihr Vater war es, der ſie mir wieder entrieß? aagte der erſtaunte Marquis, der jeden Augenblick größern Antheil an Julia's Erzählung zu nehmen ſchien.Und was wurde aus ihr?

Im Augenblicke werden Sie es erfahren, gnä⸗ diger Herr, wenn Sie mich fortfahren laſſen. Der alte Delmar hatte ſeine Tochter wiedergefunden, allein Sie hatten ſie entehrt, und dieſes Abenteuer hatte zu viel Aufſehen gemacht, als daß er hinfort noch in der Stadt, in der Sie wohnten, hätte blei⸗ ben können. Er beſaß einiges Vermögen und ver⸗ kaufte nun Alles, was er hatte, belohnte meinen Vater für den Dienſt, den er ihm geleiſtet hatte, und begab ſich mit Eſtrella nach Lothringen. Hier gebar ſie das Kind, das ſie unter ihrem Herzen trug.

Großer Gottl... ſie war Mutter?... Iſt es möglich... Eſtrella hätte mich zum Vater gemacht!... Ach, Julia, ich bitte Sie, fahren Sie fort.

Julia ſcheint ſich einige Augenhlicke an der Aengſt⸗