Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

1344

hier bei Ihrem Vertrauten, das iſt es, was ich wollte. Ich bitte Sie, mich aufmerkſam anzuhören. Was ich Ihnen ſagen werde, wird unzweifelhaft alle ihre Ent⸗ ſchlüſſe ändern und Ihre Abreiſe wird nicht ſtattfinden. Julia's ſonderbarer Ton, ihre unerwartete Er⸗ ſcheinung in einer ſolchen Stunde flößen dem Mar⸗ quis eine mit einer geheimen Furcht gepaarte Neu⸗ gierde ein. Er bedeutet der jungen Italienerin durch einen Wink, daß ſie ſprechen ſolle. In Folge deſſen ſetzt ſie ſich zwiſchen Villebelle und den Barbier, die ihre Erklärung ungeduldig erwarten. Nachdem ſie Beide eine Zeitlang mit einem ſeltſamen Ausdrucke betrachtet hat, beginnt ſie endlich ihre Erzählung. Vor Allem, Herr Marquis, muß ich Ihnen ſagen, daß ich die Tochter eines gewiſſen Cäſar Perditor bin, der von dem Pöbel für einen Zauberer gehal⸗ ten wurde und ſo ſehr in Verruf kam, daß er am Ende Paris verlaſſen mußte, um dem Tode oder doch wenigſtens einer immerwährenden Gefangen⸗ ſchaft in den Kerkern der Baſtille zu entgehen. Cäſar!... Ich erinnere mich, von dieſem be⸗ rühmten Zauberer gehört zu haben, ſagte der Mar⸗ quis;hielt er nicht ſeine Conferenzen in einem Steinbruche in der Nähe von Gentilly? Ja, gnädiger Herr, und dahin begab ſich, um ihn zu befragen, ein Greis, dem Sie ſeine Tochter entführt und den Sie mit Ihrem Degen verwundet hatten... der unglückliche Delmar. Der Vater der Eſtrella?

Ja, gnädiger Herr. Der alte Delmar theilte