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begeben. Begib Dich auf der Stelle zu Germain, damit die Reiſeanſtalten in aller Stille getroffen werden; Blanca wird erſt im Augenblicke der Abreiſe davon benachrichtigt werden. Um Mitternacht wer⸗ den wir das Schloß verlaſſen; dadurch, hoffe ich, wird Urbain auf immer jede Spur von Blanca ver⸗ lieren.“
„In der That, gnädiger Herr, dieſer Einfall iſt ſehr gut... aber Julia...“
„Von ihr handelt es ſich gegenwärtig nicht mehr. Uebrigens wird mich dieſe Reiſe auch zugleich von ihren Zudringlichkeiten befreien; geh', eile und ordne Alles für dieſe Reiſe an.“.
Touquet eilt, den Willen des Marquis zu erfül⸗ len. Es iſt ſchon ſpät und der Marquis hat nur noch wenig Zeit zu den Vorkehrungen einer Reiſe übrig, die, wie er vermuthet, von langer Dauer ſein muß. Je mehr er über ſeinen Plan nachdenkt, deſto beſſer gefällt ihm derſelbe: er glaubt, die Reiſe durch fremde Länder werde Blanca zerſtreuen und das Andenken an die Gegenſtände, die ſie in Frank⸗ reich zurücklaſſe, aus ihrer Seele verlöſchen; kurz, er ſchmeichelt ſich, bald alle ſeine Wünſche erfüllt zu ſehen.
Es ſchlägt eilf Uhr. Die Nacht iſt ſchoͤn und alle zur Abreiſe nöthigen Vorkehrungen ſind getrof⸗ fen; friſche und muntere Pferde ſind an einen Reiſe⸗ wagen geſpannt. Der Marquis befindet ſich noch in
ſeinen Gemächern, damit beſchäftigt, einige Briefe
für ſeine Intendanten und gute Freunde in Paris
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