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das Vorgefallene auf der Stelle zu melden. Er kommt im Schloſſe an und eilt, ſich zu Villebelle zu verfügen, dem er Urbains Zuſammentreffen mit Chaudoreille mittheilt.
„Dieſer junge Menſch weiß alſo, daß ich ihn be⸗ trogen habe, daß ich Blanca's Entführer bin!“ ſagt der Marquis;„wie niederträchtig muß ich in ſeinen Augen erſcheinen.“
„Was liegt Ihnen an der Meinung dieſes Kindes, Herr Marquis; das Wichtigſte iſt, ihn nicht in Blanca's Nähe gelangen zu laſſen, und das wird ſchwer ſein. Jetzt, da er überzeugt iſt, daß ſie in dieſem Schloſſe lebt, wird er tauſend Liſten anwenden, um in daſ⸗ ſelbe zu kommen: die Liebe wird ihn zu Allem fähig machen.“
„Nein, ein Kind ſoll mir dieſes Mädchen, das ich anbete, nicht entreißen.“
„Wenn er, wie ich vorausſehe, kommt, um Ge⸗ nugthuung von Ihnen zu fordern, ſo werden Sie ſicherlich den Zweikampf nicht ausſchlagen; im Grunde wird dieß das beſte Mittel ſein, ihn los zu werden: bei Ihrer Kaltblütigkeit und Ihrer Gewandtheit in den Waffen müſſen Sie leicht Herr über einen Men⸗ ſchen werden, den die Wuth verblendet.“
„Unglücklicher! Du willſt, ich foll mich in dem Blute dieſes Kindes baden? Nein, ich bin ſchon ſchul⸗ dig genug. Aber wer hindert mich, Sarcus zu ver⸗ laſſen und Blanca in ein Land zu führen, wo Ur⸗ bain ſie nicht entdecken kann? Ja, in dieſer Nacht noch werden wir abreiſen und uns in's Ausland


