Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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mehr, allein die Wittwe zeigt, wohin er geflohen iſt; man begibt ſich wieder in den Hof hinab und ſieht den Ritter auf dem Dache des Hauſes längs einer Rinne entlang hinklettern, in der Abſicht, das be⸗ nachbarte Haus zu erreichen. Der Weg iſt gefähr⸗ lich, allein die Furcht vor dem Zweikampfe ſcheint den Gascogner gegen die andern Gefahren blind gemacht zu haben. Schon berührt ſein Fuß das be⸗ nachbarte Dach, er bedient ſich ſeines Rolands, um das Terrain zu ſondiren, und iſt im Begriff, ein Haus zu erreichen, durch das er in's Freie zu ent⸗ kommen hofft, als das Geſchrei der Bauern ihm glauben macht, er werde verfolgt: er dreht den Kopf, um ſich zu überzeugen, ob ſich Urbain nicht hinter ihm befinde. Dieſe Bewegung bringt ihn aus dem Gleichgewichte: er gleitet aus, er verſchwindet. Man eilt nach dem Orte ſeines Falles: der Abkömmling der Dalila war auf einen Miſthaufen gefallen, allein da er ſeinen Roland nicht aus den Händen gelaſſen hatte, ſo war ihm der lange Degen mitten durch den Leib gegangen. So endete der kluge Chaudoreille, indem er den Zweikampf vermeiden wollte.

Achtes Kapitel.

Juliens Erzählung. Was die Brieftaſche enthält. 4

Der Barbier hatte, als er Urbain verließ, ſein

Pferd zum Galopp angetrieben, um dem Marquis