Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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„Ach, er iſt es, der mir Blanca entführt hat!“ „Bedenken Sie wohl, daß ich Ihnen nichts ver⸗ ſichere.“

„Und weiß man, in welches Schloß er ſich bege⸗ ben hat?“

„Er iſt nicht in Frankreich geblieben, ſondern hat ſich, wie ich gehört habe, nach Italien begeben.“

„Nach Italien? Dahin eile ich alſo.“

„Nehmen Sie dieſe Brieftaſche als ein Zeichen meiner Achtung, und geizen Sie nicht mit dem, was ſie enthält.“

„Gnädiger Herr, ich weiß nicht, ob ich...“

„Glauben Sie meiner Erfahrung: mit Gold ge⸗ winnt man die Ehrenhüterinnen, verführt man die Kerkermeiſter, kurz, man überwindet viele Hinder⸗ niſſe.“

„Ihnen werde ich alſo meine Glückſeligkeit zu verdanken haben. Ach, gnädiger Herr, ich weiß nicht, wie ich Ihnen meinen Dank ausdrücken ſoll.“

„Gehen Sie, Urbain, durchreiſen Sie Italien, und könnten Sie daſelbſt Ihr Glück finden...“

Der junge Student will dem Marquis noch ein⸗ mal ſeine ganze Dankbarkeit bezeugen; allein dieſer entzieht ſich den Ergießungen ſeiner Erkenntlichkeit, indem er ihm von Neuem eine glückliche Reiſe wünſcht, und klingelt Germain, um Urbain bis an's Schloß⸗ thor zu geleiten..

Kaum hat der junge Liebende die Wohnung des Marquis verlaſſen, ſo ruft Villebelle Touquet her⸗ bei und ertheilt ihm den Befehl, Urbain von ferne