Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Andere würden, an Ihrer Stelle, die Gelegenheit benützen und den jungen Menſchen in irgend ein Gefängniß dieſes Schloſſes einſperren laſſen.

Ha, welch' eine Abſcheulichkeit... das Zutrauen dieſes Kindes verrathen!

Statt deſſen geben Sie ihm Geld, damit er als großer Herr leben kann.

Werde ich ihm je den Schatz, den ich ihm ge⸗ raubt habe, bezahlen können?

Der Marquis öffnet einen Schreibpult, nimmt ſechszigtauſend Livres in Anweiſungen aus demſelben, legt ſie in eine Brieftaſche, und kehrt zu Urbain zurück. 3

Der junge Student hatte ſich einem Fenſter ge⸗ nähert und betrachtete das Innere des Schloſſes. In einem ähnlichen Gebäude, ſagt er bei ſich, ſeufzt vielleicht Blanca in dieſem Augenblicke.

Villebelle nähert ſich und forſcht unruhig, wohin Urbains Blicke gerichtet ſind, allein er beruhigt ſich wieder, weil man Blanca's Gemächer von dem Fenſter aus nicht bemerken kann.

Als ich über den Inhalt Ihrer Erzählung nach⸗ 8

dachte, ſagt Villebelle,erinnerte ich mich an ge⸗ wiſſe Umſtände, wodurch Sie Ihrer Geliebten viel⸗ leicht auf die Spur kommen können.

Ach, Herr Marquis, ſprechen Sie doch.

Der Marquis von Chavagnac hat viel von ſich reden gemacht und manche Schöne entführt; er hat kürzlich Paris plötzlich verlaſſen, und zwar, wie man vermuthet, wegen eines Abenteuers der Art.

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