Teil eines Werkes 
4. Th. (1845)
Entstehung
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Ihnen Ihre Bemühungen zu unterſtützen. Erwarten Sie mich hier und verlaſſen Sie dieſen Saal nicht.“

Mit dieſen Worten begibt ſich der Marquis in das Zimmer, in welchem Touquet wartet.„Urbain iſt da,“ ſagt er zu ihm;„der junge Fremde iſt Blan⸗ ca's Geliebter.“

„Ich weiß es, gnädiger Herr; als ich ſeine Stimme erkannte, hörte ich zu.“

„Er fleht meinen Schutz zur Entdeckung des Ent⸗ führers ſeiner Geliebten an.“

„Er hat ſich an den rechten Mann gewendet.“

„Ich habe mich geneigt gefühlt, ihm ſeine Ge⸗ liebte wieder zu geben.“

„Welch' eine Thorheit!“

„Aber Blanca's Bild iſt zu tief in mein Herz ge⸗ graben, indeſſen will ich den armen Urbain für die Leiden, die ich über ihn verhängt habe, zu entſchä⸗ digen ſuchen, und mit Gold.“

„Das iſt ein Hülfsmittel gegen alle Uebel, gnä⸗ diger Herr.“

„Ja, bei Dir, feile Seele, die Du die Süßig⸗ keiten der Liebe nie empfunden haſt.“

„Aber Sie müſſen ſich wenigſtens, gnädiger Herr, dieſen jungen Menſchen auf eine lange Zeit vom Halſe ſchaffen; wer hindert Sie, ihn mit einer fal⸗ ſchen Nachricht nach England, in die Türkei, zum Teufel ſelbſt zu ſchicken!“

„In der That, ich verſtehe.“

„Die Reiſen werden ihn von cher Leidenſchaft heilen. Sie ſind noch ein großmüthiger Nebenbuhler:

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