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„Ich bin neunzehn Jahre alt, gnädiger Herr.“ „Ohne Zweifel iſt dieſe... Blanca das erſte Frauenzimmer, das Sie geliebt haben?“
„Ja, gnädiger Herr, und ſie wird auch das letzte ſein.“
„Sie täuſchen ſich, mein Freund: in Ihrem Alter liebt man mit Inbrunſt, aber dieß iſt ein Feuer, das bald verraucht. Nur in dem meinigen, in welchem man von den Täuſchungen der Jugend geheilt und der Veränderung müde iſt, kann eine wahre Liebe ein Bedürfniß für unſer Herz ſein und wird dann ein unüberwindliches Gefühl. Im neunzehnten Jahre glaubte ich, gleich Ihnen, auf ewig zu lieben.. ich irrte mich! Glauben Sie mir, Sie können doch noch glücklich werden.“
„Ohne Blanca iſt es unmöglich!“
„Sie haben wenig Vermögen?“
„Ich habe ein kleines Landgut, das mir mein Vater hinterlaſſen hat, und zwölfhundert Livres Ein⸗ kommen.“
„Mit einer ſolchen Kleinigkeit kann man ſich wenig zerſtreuen. Ich will, Sie ſollen die Vergnügungen Ihres Alters genießen und in ihrem Strudel werden Sie Ihre erſte Liebe bald vergeſſen.“
„Ich danke Ihnen, gnädiger Herr, allein ich kann Ihre Wohlthaten nicht annehmen. Ich wiederhole es Ihnen, ich werde, von meiner Geliebten getrennt, kein Vergnügen mehr genießen können.“
„Nun denn, was ich Ihnen anbiete, wird Ihre
Nachforſchungen erleichtern. Lehnen Sie mein An⸗ erbieten nicht ab: nur um dieſen Preis verſpreche ich


